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Eine österliche Projektbeschreibung

Hallo, darf ich mich kurz vorstellen? Ich bin ein Schmunzelhase von Milka. Heute ist Ostersonntag und gerade eben wurde ich aus meinem Versteck geholt. Ich kann meinen müden Augen kaum trauen – Leute, ich glaube ich stehe in der schönsten Küche, die je ein Schmunzelhase erblickt hat.

Aber seht selbst:

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Diese strahlend weißen Fronten, die feinen Linien die sich durchziehen – es scheint als wäre die Küche genauso wie ich – aus einem Guss. Momentan stehe ich auf der unglaublich schönen Kochinsel. Die gebeizte Eiche fühlt sich einfach toll unter meinen Hasenfüßen an. Von hier aus kann ich perfekt bis zum Esstisch, ja sogar bis ins Wohnzimmer sehen! Alles offen und trotzdem eine Einheit!

Oh, was passiert jetzt? Plötzlich werde ich gepackt und in die Nische unterhalb der Kochinsel gestellt. Freundlich begrüße ich die drei Barhocker, aber leider antworten sie nicht. So, jetzt wird es laut! Ich höre eine aufgeregte Stimme fragen: „Papa, war der Osterhase schon da?“ „Kann sein, sieh mal nach!“, höre ich den Mann antworten, der mich zuvor versteckt hat. Jetzt heißt es still sein, damit ich nicht gleich entdeckt werde. Ach wie ist das aufregend! Oh, oh! Die Schritte kommen näher, ich kann schon die kleinen Füßchen sehen. Schon ist es geschehen, mein Versteck ist aufgeflogen.

Etwas ruckartig werde ich wieder auf der Kochinsel abgestellt. Jetzt stehe ich am anderen Ende und kann so den ganzen Raum erst richtig erfassen. Die strahlend weißen Fronten scheinen sich rundherum zu ziehen und diese Sitznische, wie sieht die bequem aus! Auch die Couch scheint aus dem gleichen Material zu sein.

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Während ich so träume, spüre ich, wie mich zwei zarte Hände umfassen. Ohje, jetzt geht es mir an den Kragen! Ich höre meine Folie reißen und schon ist es geschehen, mein Kopf ist ab. „So, genug Schokolade! Räum den restlichen Hasen bitte ins Süßigkeitenfach.“, meint die Männerstimme nun. Ja! Endlich kann ich auch die weißen Fronten aus der Nähe betrachten. Ich kann es kaum glauben: die Grifffräsung scheint, nach einer kurzen Unterbrechung, sogar um die Ecke zu laufen! Ich spüre im wahrsten Sinne des Wortes, wie alles hier zu einer Einheit verschmilzt.

Mein kopfloser Rest wandert in die Dunkelheit des Süßigkeitenfachs, wo ich nun neben Geleehennen und Zuckereiern auf das Ende meines Daseins warte.

PS: Ich habe soeben gehört, dass ich in ein paar Tagen in der Wärmeschublade von Gaggenau eingeschmolzen und zu Schokokuchen verarbeitet werden soll. Ich kann mir eigentlich kein schöneres Ende vorstellen!

Frohe Ostern!

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