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Lehner Raumkonzept

Offene Küche planen

Die 10 wichtigsten Fragen bei der Planung einer hochwertigen offenen Küche

Eine offene Küche zu planen bedeutet weit mehr, als Schränke, Küchengeräte und eine Arbeitsplatte auszuwählen. Eine offene Küche ist nicht einfach nur eine Küche ohne Wände. Sie verbindet Kochen, Essen und Wohnen miteinander und wird damit zum Mittelpunkt des Hauses oder der Wohnung. Gleichzeitig muss sie unterschiedliche Funktionen erfüllen und sich selbstverständlich in den gesamten Wohnraum einfügen. Wer hohe Ansprüche an Design, Funktionalität und Raumaufteilung stellt, sollte die Küchenplanung deshalb von Anfang an ganzheitlich betrachten.

Eine durchdachte offene Küche entsteht im Zusammenspiel von persönlichen Bedürfnissen, architektonischen Gegebenheiten und gestalterischem Anspruch. Entscheidend ist nicht nur, wo Kühlschrank, Kochfeld und Spüle ihren Platz finden. Auch Bewegungsabläufe, Stauraum, Beleuchtung, Materialien, Sichtachsen sowie die Verbindung zum angrenzenden Wohn- und Essbereich wollen sorgfältig geplant sein.

Mit der Küchenplanung starten

Gute Küchenplanung beginnt deshalb nicht mit der Auswahl eines Küchenmodells, sondern beim Menschen und beim Raum. Wie möchten Sie Ihre Küche nutzen? Wie viel Raum steht zur Verfügung? Was soll sichtbar sein und was lieber verschwinden? Und wie lässt sich die Küche so in die Architektur integrieren, dass ein stimmiges Gesamtbild entsteht?

Was Sie bei der Küchenplanung wissen sollten

In diesem Beitrag beantworten wir Ihnen nach und nach die zehn wichtigsten Fragen bei der Planung einer hochwertigen offenen Küche. Von der Nutzung und Raumaufteilung über die Kochinsel und den Stauraum bis hin zu Küchengeräten, Materialien, Beleuchtung, Budget und der ganzheitlichen Planung.

Denn eine hochwertige Küche sollte nicht nur gut aussehen. Sie sollte zu Ihrem Leben, zu Ihrem Raum und zu Ihren individuellen Ansprüchen passen.

Dabei kann die Begleitung durch einen erfahrenen Innenarchitekten bereits in der frühen Planungsphase entscheidend sein. Denn je früher Raum, Funktion und Gestaltung gemeinsam gedacht werden, desto besser lassen sich individuelle Lösungen entwickeln, die wirklich zu Ihrem Leben passen.

10 Fragen

10 Antworten

  1. Wie möchten Sie in Ihrer Küche leben?
  2. Wie viel Raum braucht eine offene Küche?
  3. Kochinsel: Ja oder nein?
  4. Stauraum: Was soll verschwinden und was darf sichtbar sein?
  5. Welche Küchengeräte brauche ich und wie sollen sie integriert werden?
  6. Welche Materialien und Farben passen zu meinem Raum?
  7. Wie wichtig ist die richtige Beleuchtung?
  8. Wo endet meine offene Küche?
  9. Was kostet eine hochwertige offene Küche?
  10. Wann lohnt es sich, eine Küche vom Innenarchitekten planen zu lassen?

1. Wie möchten Sie in Ihrer Küche leben?

Eine offene Küche ist heute weit mehr als ein Ort zum Kochen. Sie ist oft ein zentraler Treffpunkt für die ganze Familie. Hier wird gekocht, gegessen und genossen. Gleichzeitig wird gearbeitet, gelesen, gelernt, gesprochen, gelacht und gemeinsam Zeit verbracht.

Deshalb beginnt die Planung einer offenen Küche nicht mit der Frage, welche Küchenmöbel oder Geräte gewünscht sind. Die erste Frage lautet: Wie möchten Sie in Ihrer Küche leben?

Wer regelmäßig und gerne kocht, braucht andere Lösungen als jemand, für den die Küche vor allem ein Ort zum gemeinsamen Essen und Zusammensein ist. Soll die Kochinsel zum Mittelpunkt werden? Wo wird gefrühstückt? Soll ein Arbeitsplatz integriert werden? Wo halten sich Familie und Gäste auf, während gekocht wird? Und wie wichtig ist es, dass die Küche auch dann ruhig und aufgeräumt wirkt, wenn gerade nicht gekocht wird?

Gerade bei einer offenen Küche lassen sich diese Fragen nicht unabhängig vom übrigen Raum beantworten. Kochen, Essen und Wohnen sollten daher als zusammenhängendes Raumkonzept gedacht werden.

Die Küche muss sich in den Wohnbereich einfügen,

ohne ihre Funktion zu verlieren.

Eine gut geplante offene Küche gibt den unterschiedlichen Aktivitäten ihren Platz. Sie schafft Raum für gemeinsames Kochen und Essen, für Gespräche und geselliges Zusammensein, aber ebenso für Rückzug und Ruhe. Entscheidend ist dabei eine klare Struktur: Wo findet welche Tätigkeit statt? Welche Bereiche sollen miteinander verbunden sein und welche bewusst voneinander getrennt?

Geradlinigkeit und Reduktion können dabei helfen,

Ruhe in einen offenen Raum zu bringen.

Wiederkehrende Materialien, klare Linien und bewusst gesetzte Elemente schaffen einen Zusammenhang, ohne dass die einzelnen Funktionen darunter leiden.

Bei der Planung sollte deshalb nicht nur die Küche selbst betrachtet werden. Auch der Essbereich, die Lounge, der Vorraum und die Blickbeziehungen innerhalb des Raumes spielen eine Rolle. Erst aus diesem Zusammenspiel entsteht eine offene Küche, die sich selbstverständlich in die bestehende Architektur einfügt.

Wie sich ein solches Gesamtkonzept umsetzen lässt, zeigen diese Projekte:

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